Bis Hvide Sande ist nicht weit….
Neuer Rekord: eine ganze Woche Vorhofflimmern. Das hatte ich noch nie am Stück. Soll ich jetzt eine Flasche Sekt aufmachen? Nee, hab keine mit. Sarkasmus aus.
Es gäbe Leute, die hätten das immer und würden es nicht merken. Wie geht das, das NICHT zu merken?
Nacht unterbrochen, wegen der Panade mit Pommes von gestern Abend war ich ab 3 wach. Es war sooo schön ruhig.
Morgens ist wieder Nebel, das war gestern Abend schon klar. Alles sehr gechillt. Die auf der Pelle haben bis nach 9 ihre Jalousien zu, wir logisch auch, wenn jemand durchs ganze Womo gucken kann. Das alternative Kind spielt Klangschalen, sonst passiert nix.
19 Grad. Angenehm. 10:30 zum Kärtchen entladen, bekommen 131 DK zurück, dann wieder denselben Weg wie gestern zu den Fiskerhytter und vorbei nach Norden, nur ca 35 Min.
Nebel ist schon hoch, später wird es schöner. Dänen sind schon in kurzen Hosen unterwegs.
In Nymindegab tanken probiert, Anzeige ging nicht auf null, weitergefahren.
Flache Häuser in der Landschaft, die 181 ist viel befahren.
In Hvide Sande den Parkplatz angesteuert, zuerst vorne entsorgt, dann komplett bis hinten hin. Normalerweise würden wir ganz hinten parken mit Blick auf viel Wasser, aber da mich das Laufen doch anstrengt, plädiere ich für Stellplatz am Anfang, nah zum Ort. Strom gibts nicht, sonst alles da.
| Ausblick nach vorne |
Um halb 1 gehen wir zur fisk rögeri, wo es ganz frischen Fisch gibt. Wieder verpacktes (dick paniertes) Schollenfilet, ich packe es teilweise aus, will ja Fisch und nicht Weckmehl essen. Axel hatte Lachs, den nehme ich morgen, wir werden was mitnehmen und evtl einfrieren.
Es riecht hier nach Fisch und wir hören Möwen.
Nach dem Essen gehen wir in den Ort - bzw. schleichen, denn ich kann nicht schnell. Bei Grundschlag von ca 110 ist nicht mehr viel Luft für mehr Anstrengung.
Hier ist tatsächlich mal bevölkert, und da es ohne Jacke frisch ist, gucke ich mal nach blauer Strickjacke, die ich letztens entsorgen musste. Es gab nicht so eine, da hier mehr Outdoor Läden sind, aber eine Plastikjacke, also Fleece aus Polyester von einer guten Firma in blau meliert für nur 20,-€. Das ist selten hier. Sie wurde sofort benutzt.
Zurück, ausruhen, fix und fertig. Nach 4 wagen wir die Fahrräder auszupacken, Mann, ist das anstrengend, gleich drüben gucken, dann auf dem Hügel (Sandberg) hoch für Aussicht, ich muss mich setzen.
Wir wohnen oben links. Blick nach innen Blick nach außen in Nordsee
Nach den Fotos runterrollen, nach rechts zum P am Windrad, da stehen einige, nee, das muss nicht sein, kostet das gleiche wie hier, aber jwd. Dann nach wieder einer Erholpause zurück zum dritten P, da waren wir fast heute Mittag zu Fuß, der ist ja noch schlimmer, viel zuviele und zwischen Sanddünen. Bis Campingplatz will ich nicht, das scheint mir unmöglich. Das Stück zurück zum Platz ging aber dann am besten. Zwischendurch gab’s noch ein kleines Softeis, das war riesig! 7 km mit viel Unterstützung, und wir haben was vom Ort gesehen.
Nachbar mit Gießener Auto aus Hamburg fährt nach Norwegen.
Pause, ausruhen. Abendessen fällt nach dem Eis bei mir klein aus.
Dann gehen wir nochmal zum Ort, eine Runde, anfangs zu schnell, wird eng hinter Brustbein, im Schneckentempo ist es zu machen. Sonne ist schon seit 5 da, vorher war es frisch und Jacke beim Radeln nötig. Jetzt ist es wieder noch schöner.
Tagesschau im Internet, dann gucken wir zu, wie daheim vorm Haus das Getreide von dem Wohnmobilplatz-Zerstörer abgemacht und direkt vorm Haus verladen wird. Gut dass wir nicht da sind, es ist da warm und staubt wie verrückt.
Plan für morgen hat drei Halte Richtung Norden bis evtl Thorsminde.
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